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9. Gesundheitsbrief

Ein Glas Wein am Tag schützt das Herz?


"Einer geht noch, einer geht noch rein!"

Herzlich Willkommen zu Brief 9.

Sich jedes Wochenende ein Glas nach dem anderen hinter die Riemen zu kippen schadet der Gesundheit. Das weiß sogar der klassische „ich nehm jedes Fest mit" - Bürger.

“Eigentlich weiß es auch jeder normal denkende Mensch. Wahrscheinlich eines der größten Gesundheitsrisiken unserer Gesellschaft darstellt, möchten einige Menschen dies partout nicht in ihren Kopf bekommen und verteidigen ihr geheiligtes Feierabendbier stattdessen, als handle es sich um ihr neugeborenes Kind.



Werfen wir zunächst einen Blick auf die gesundheitsschädlichen Auswirkungen alkoholischer Getränke, welche so vielfältig sind, dass sich damit auch ein separates Buch hätte füllen lassen. So bildet Alkohol z.B. eine der Hauptursachen für leberbedingte Todesfälle. Die Belastung unserer Leber durch Alkohol verwundert wenig, wenn man sich wieder ihre primäre Aufgabe vor Augen führt: Die Entgiftung des Körpers durch den Abbau schädlicher Stoffe. Alkohol (beziehungsweise dessen Abbauprodukte) belastet dieses System so massiv, dass sämtliche Funktionen unserer Leber auf ein Minimum reduziert werden, solange sich noch Alkohol im Körper befindet. Alkohol wird in unserem Körper zu Acetat umgewandelt, welcher die Produktion von Triglyceriden erhöht, weswegen nach Alkoholkonsum auch die Fettwerte in Leber und Blut messbar ansteigen. Bis der Prozess der Alkoholverwertung vollkommen abgeschlossen ist, laufen etliche Stoffwechselvorgänge (insbesondere die Fettverbrennung) verlangsamt ab – nach reichhaltigem Alkoholkonsum kann dieser Prozess gerne über 10 Stunden dauern. Wer täglich ungefähr drei Bier trinkt, dessen Leber besitzt also nur noch etwa die Hälfte der täglichen Zeit, um sich ihrer eigentlichen Arbeit zu widmen. Stellen wir uns den Prozess bildlich vor: Die Leber ist in diesem Gedankenspiel ein Bauarbeiter, welche gerade ein brüchiges Haus zu reparieren versucht. Plötzlich beginnt ein massives Unwetter mit Sturmböen zu toben, welches die Hälfte seiner heutigen Arbeit zunichtemacht. Bevor der Arbeiter am Folgetag an seinem Haus weiter bauen kann, wird er erst einmal mehrere Stunden damit beschäftigt sein, die Schäden des Unwetters wieder gerade zu biegen. Nichts anderes macht Alkohol in deinem Haus – auch Körper genannt. Es wäre jedoch zu kurzfassend, Alkohol nur mit einer erhöhten Leberbelastung in Verbindung zu bringen. So zeigen Studien einen eindeutigen Einfluss auf den Hormonhaushalt des Mannes, welcher

seine Zeugungsfähigkeit mindert. Weiterhin erhöht Alkohol das Risiko für verschiedenste Krebsarten, insbesondere im Bereich des Magen-Darm-Traktes, da er unsere guten Darmbakterien zerstört und somit die Überbevölkerung von Parasiten im Darm begünstigt (ein grundlegender Darmaufbau sollte die gesundheitliche Erstmaßnahme jeder Person darstellen, die über viele Jahre größere Mengen an Alkohol konsumiert hat!). Ebenfalls ließ sich ein signifikanter Einfluss auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie die Entwicklung einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse beobachten. Ganz schön viele Effekte für einen solch verharmlosten Stoff, oder? Viele Menschen belächeln diese Folgen, da sie es für unrealistisch halten, wie eine einzelne Substanz einen so großflächigen gesundheitsschädlichen Einfluss mitbringen könnte. Wer den Körper ganzheitlich begreift, wird über die Auswirkungen jedoch wenig verwundert sein. Die Gesundheit unseres Körpers ergibt sich aus der Gesamtgesundheit unserer Organe, welche sich wiederum aus der Gesundheit aller Zellen zusammensetzt, aus denen die jeweiligen Organe aufgebaut sind. Gesundheit oder Krankheit stellt etwas vereinfacht ausgedrückt somit nichts anderes dar als das aufaddierte Ergebnis der Funktionsfähigkeit all unserer etwa 70 Billionen Zellen. Alkohol erfüllt keine einzige sinnvolle Aufgabe im Organismus, sondern ist für jede einzelne dieser Zellen ein Feind, welcher ihnen Sauerstoff und Wasser entzieht, weswegen man sich nach einer durchzechten Partynacht auch so antriebslos und ausgetrocknet fühlt. Da es für unsere Zellen nichts Wichtigeres gibt, als stetig mit ausreichend Sauerstoff versorgt zu sein, erscheinen die vielfältigen Auswirkungen von Alkohol als „Sauerstoffräuber“ vollkommen plausibel. Egal ob Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemaussetzer im Schlaf, Leberschäden, Verdauungsprobleme, Muskelschmerzen, Durchblutungsstörungen, Bluthochdruck, Alzheimer, Depressionen, Sehschwäche, Impotenz, Krebs, Diabetes oder Sonstiges. Jede einzelne Erkrankung unseres Körpers wird durch Sauerstoffmangel spezifischer Zellen verstärkt oder in deren Entstehung begünstigt. Wer sich diesen Zusammenhang bewusst macht, benötigt keine Studien, sondern lediglich rationales Denken, um seinen exzessiven Alkoholkonsum massiv zu reduzieren. Aber Stopp! Das gilt selbstverständlich alles nur für übermäßigen Alkoholkonsum! Ein Bierchen am Abend, ein Achtel Rotwein. Das ist nicht nur unbedenklich, sondern verringert sogar das Risiko für verschiedene Herz-Kreislauf-Erkrankungen! Zumindest wird dir dies seit Jahrzehnten von allen Seiten berichtet. Weder dein Arzt, noch der dicke Nachbar von nebenan oder Tante Rosi aus dem Blumenladen würden dies bestreiten. Außerdem gibt es doch so viele Studien, die das belegen? Gegenfrage: Wie viele dieser Studien hast du bereits selbstständig und intensiv analysiert? Hast du zudem schon jemals irgendwo eine in sich schlüssige Erklärung dafür erhalten, warum ein pures Zellgift in geringer Dosis deine Lebenserwartung verlängern sollte? Interessant ist in diesem Kontext, dass in Medienberichten stets nur über „einen statistischen Zusammenhang“ berichtet wird. Auf eine logische und kausale Erklärung auf Basis biochemischer Prozesse kannst du hingegen warten, bis du 120 bist. Betont wird lediglich, inwiefern bestimmte Pflanzenstoffe (z.B. im Rotwein) die Blutgefäße vor Ablagerungen schützen sollen. Aber wäre dieser durchaus vorhandene Effekt der Pflanzenstoffe tatsächlich größer als die schädlichen Auswirkungen des Alkohols, so müsste ein höherer Alkoholkonsum doch in einem noch besseren Gesundheitsschutz resultieren? Indizien hierfür finden sich hingegen nirgends. Nur für den „mäßigen Alkoholkonsum“ besteht im ersten Moment ein Anzeichen, er könnte unserer Gesundheit zuträglich sein.

Analyse


Eröffnen wir also einen differenzierten Gerichtsfall für diese Theorie. Dr. Tim Stockwell und sein Team haben hierzu 87 Studien untersucht, die den Zusammenhang zwischen mäßigem Alkoholkonsum und einer besseren Gesundheit beweisen sollen und in einem erst 2016 erschienenen Paper zusammengefasst. Das Ergebnis: Dem überwältigenden Anteil all dieser Studien liegt ein mangelhaftes Forschungsdesign zugrunde, vorwiegend durch eine äußerst fragwürdige Auswahl der untersuchten Teilnehmer. So wurde in der Regel zwischen zwei Gruppen unterschieden. Gruppe eins setzte sich aus Personen zusammen, die einen „mäßigen Alkoholkonsum“ pflegten – wobei mäßig hierbei meist nicht klar definiert wurde und innerhalb der verschiedenen Studien zwischen drei Gläsern pro Woche bis maximal zwei Gläser am Tag schwankte. Teilnehmer, welche keinerlei alkoholischen Getränke konsumierten, stellten die zweite Gruppe dar und wurden mit der Gruppe der „mäßigen Trinkenden“ verglichen. Soweit nichts Besonderes. Nun sollte man vermuten, es hätte sich bei der zweiten Gruppe natürlich ausschließlich um Leute gehandelt, die seit vielen Jahren aus gesundheitlicher Überzeugung keinen Alkohol zu sich nahmen. Falsch gedacht. Beim überwiegenden Teil der Pro-Alkohol-Studien war es für die Forscher gar nicht von Relevanz, seit wann und aus welchem Grunde jemand keinen Alkohol mehr konsumierte. Die Gruppen der „Abstinenzler“ bestanden also in den meisten Untersuchungen ebenfalls aus zahlreichen Teilnehmern, die erst seit kürzerer Zeit keinen Alkohol mehr konsumierten und deren Wechsel vor allem aus der Not heraus und nicht aus Überzeugung vollzogen wurde. Warum diese Information von Bedeutung ist? Weil durch die unscharfe Abgrenzung auch etliche Teilnehmer in der Nichttrinker-Gruppe landeten, die lediglich deshalb auf Alkohol verzichteten, weil sie zuvor schwere Erkrankungen wie einen Herzinfarkt, Leberschäden oder massive Durchblutungsstörungen durchlebten. Da insbesondere diese Erkrankungen eindeutig mit einem massiven Alkoholkonsum in Verbindung gebracht werden können, tranken eben diese Personen höchstwahrscheinlich zuvor über Jahre und Jahrzehnte deutlich größere Mengen an Alkohol, welche den „mäßigen Konsum“ weit überschritten. Als Folge der schweren Erkrankungen ist davon auszugehen, dass diese Menschen des Weiteren längere Zeit schulmedizinische Medikamente einnehmen mussten, die zwar wunderbar dazu in der Lage waren, ihre Symptome zu unterdrücken, auf lange Sicht aber das Immunsystem und Leber schwächten. Diese Gruppe wies nun tatsächlich ein geringfügig erhöhtes Risiko für z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf als die Gruppe der „mäßigen Trinker“. Wow! Leute, die bereits aufgrund jahrelanger schlechter Ernährung, Alkoholmissbrauch und Medikamentenkonsum massive Durchblutungsstörungen und weitere Krankheiten besitzen, haben also tatsächlich ein größeres Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen als jene, die unter keinen ernsthaften Erkrankungen leiden und jede Woche drei Bier trinken. Welch‘ bahnbrechende und unerwartete Erkenntnis! Wow, das hätte wirklich niemand erwarten können. Wow, wow, wow! Dass solch schlampigen Studien daraufhin ungeprüft von „Gesundheitsmedien“ mit Überschriften wie „Neue Studie beweist: Mäßiger Alkoholkonsum schützt vor Herzinfarkt!“ verbreitet wurden, setzt dem Ganzen abschließend noch die Krone auf. Werfen wir gleich noch einen Blick auf eine weitere Studie aus dem Jahr 2010, welche ebenfalls innerhalb des dokumentierten Zeitraums von 20 Jahren eine geringere Lebenserwartung bei Abstinenzlern im Vergleich zu mäßigen Alkoholtrinkern feststellen konnte. Interessant ist hierbei zunächst, dass die Forscher dieses erstaunliche Ergebnis zwar messen, aber keineswegs einwandfrei erklären konnten, weswegen sie über die Ursachen der Beobachtung lediglich Spekulationen aufstellten (was sie innerhalb des Artikels auch offen zugeben). Die potenzielle Erklärung des gemessenen Phänomens besitzt durchaus eine logische Komponente: Menschen, die mäßige Mengen an Alkohol konsumieren, verfügen im Durchschnitt über ein ausgeprägteres Sozialleben als Abstinenzler. Letztere leiden älteren Studien zufolge häufiger unter Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen und kapseln sich oft von der Gesellschaft ab. Stress und eine angeschlagene Psyche stellen selbstverständlich einen wichtigen Faktor für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen dar. Dies lässt sich ebenfalls durch Studien und biochemische Abläufe von psychisch labilen Personen logisch herleiten (z.B. durch die erhöhte Konzentration ausgeschütteter Stresshormone). Habe ich damit aber nun die positiven Auswirkungen von Alkohol bewiesen? Natürlich nicht! Was hiermit durchaus thematisiert wird, ist viel mehr der häufig unterschätzte Einfluss der psychischen Verfassung auf unsere körperlichen Beschwerden. Denn Menschen werden höchstwahrscheinlich nicht depressiv, weil sie keinen Alkohol trinken. Sie meiden Partys – und damit Alkohol – und leben abgeschottet von der Menschheit, weil sie (aus anderen Gründen) unter Depressionen leiden. Auch hier hilft es also, die Kausalitätskette einfach einmal um 180 Grad herumzudrehen. Die tatsächliche Aussagekraft der beschriebenen Studie ist also lediglich jene, dass ein erfülltes Sozialleben die Gesundheit fördert. Daraus allerdings eine generelle Empfehlung für Alkoholkonsum abzuleiten, ist dezent an den Haaren herbeigezogen. Du könntest ebenso mit deinen Freunden oder Familie im Wald spazieren oder ins Kino gehen, einen Freizeitpark besuchen, in Urlaub fliegen, dich mit deinem Nachbar auf seiner Terrasse über das Leben unterhalten oder dich in einem Club aufhalten - und dabei eine Flasche Wasser trinken. Man mag es zwar kaum fassen, aber diese Szenarien sind tatsächlich möglich!


Gehen wir nun detaillierter auf den Aspekt Rotwein ein. Dieser stellt tatsächlich eine Ausnahme dar, bei der ich einen moderaten Gesundheitseffekt durch sehr mäßigen Konsum nicht hundert prozentig ausschließen möchte. Seine positiven Effekte werden in der Regel auf verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe zurückgeführt, die eine entzündungshemmende Wirkung besitzen. In den meisten Gesundheitsartikeln über Rotwein wird hierbei das Resveratrol genannt, welches (in isolierter Form) in Untersuchungen krebshemmende und lebensverlängernde Wirkungen vermuten ließ. Der Autor Roger Corder liefert in seinem Buch „The Red Wine Diet“ diverse Argumente, wieso wahrscheinlich nicht das Resveratrol, sondern das OPC im Rotwein für dessen gesundheitsförderlichen Effekte verantwortlich sein könnten. Mit meinem derzeitigen Wissen über OPC teile ich seine These. Was hat es nun mit dem Begriff OPC auf sich? OPC ist die Kurzform für Oligomere Proanthocyanidine – eine besondere Untergruppe der sekundären Pflanzenstoffe, welche im Rotwein in nennenswerter Menge enthalten sind und extra hochdosiert in Kapselform insbesondere im Bereich Herz-Kreislauf-Erkrankungen als eine der besten Präventionsmaßnahmen überhaupt gelten (und auch meiner Meinung nach zu den mit Abstand nützlichsten Nahrungsergänzungsmitteln gehören). Bei den vielfältigen Effekten des OPC‘s kristallisiert sich eine im Kontext von Herz-Kreislauf-Erkrankungen als besonders wichtig heraus: OPC ist dazu in der Lage, die „Lebensdauer“ von Vitamin C in unserem Körper zu vervielfachen (es wird sozusagen mehrfach „recycelt“). Da Vitamin C als elementarer Bestandteil des körpereigenen Reparatursystems agiert, ist ein Mangel an diesem Vitalstoff nicht selten wesentlich an der Entstehung von beschädigten Blutgefäßen mit all seinen Folgen auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit beteiligt. Bei Patienten, welche über die Nahrung sehr wenig Vitamin C aufnehmen, könnte nun die vervielfachte Wirkung des Vitamins größer als die toxische Wirkung des Alkohols ausfallen. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass meiner Meinung nach mindestens 80 Prozent aller Menschen in den Industrienationen unter einem massiven Vitamin-C-Mangel leiden, halte ich den positiven Effekt moderater Mengen Rotwein für denkbar. Aber eben aufgrund des OPC und weiteren sekundären Pflanzenstoffen und nicht aufgrund des Alkohols! Und selbst das ist zum jetzigen Zeitpunkt eher eine Theorie und keinesfalls als gesicherte Aussage zu betrachten. Äußerst kritisch ist zum Beispiel die „nebensächliche Information“, dass die Rotweinindustrie selbst viele der älteren Studien mitfinanziert hat, welche die angeblich positiven Auswirkungen des Getränkes beweisen sollten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Anstatt auf Basis einer äußerst undichten Studienlage nun literweise Wein zu konsumieren, halte ich den Konsum hochwertiger Nahrung sowie die optionale Nahrungsergänzung mit hochdosiertem OPC für die definitiv sinnvollere Variante. Dies ermöglicht es jeder Person, täglich vom Vitalstoffgehalt mehrerer Gläser Rotwein profitieren zu können und zeitgleich seine Organe vom Alkohol zu verschonen. Es gibt keine Ausreden!



Alkohol verbraucht Mineralien...

Viele Ex-Trinker, wissen vielleicht, dass Magnesium am Morgen nach dem Trinken, bzw. noch besser direkt in der Nacht hilft den „Kater“ zu verkürzen. Relativ simpel. Der Kater stellt nichts anderes dar, als Nährstoffmängel, die während der Partynacht verstärkt wurden. Alkohol verbraucht Nährstoffe. Umso schneller diese wieder aufgefüllt sind, desto schneller geht es einem auch wieder besser. Wenn man jetzt Pubmed oder Google einfach nur nach den Begriffen Alkohol und Magnesium abgrast, wird man relativ schnell fündig. Dutzende Artikel und Untersuchungen, die positive Effekte von Magnesium darlegen, wenn man dessen Einnahme einfach mal hochfährt.

Im Folgenden jetzt 3 Studien – Abstracts. Blau makiert zeigt das Ergebnis.


Phase 1: Ab und an Konsum: Alkohol wirkt, direkt nach dem Trunk, ähnlich wie ein Diuretikum. D.h. es erhöht die Ausschwemmung von Urin, der erhöhte Magnesium- und andere Elektrolytewerte beinhaltet. Ich bin ziemlich sicher, dass auch noch weitere Mikronährstoffe, wie Spurenelemente ausgeschieden werden. Das Ganze wurde nur nicht untersucht.



Phase 2: Chronischer Alkoholkonsum: Körperspeicher an Magnesium lehren sich stetig. Nach „längerer Zeit“ (individuell verschieden) kommt natürlich auch wieder weniger Magnesium mit dem Urin heraus, da im Körper kaum noch etwas enthalten ist.



Phase 3: These des Papers: Wenn man Alkohol über längere Zeit missbraucht, ergeben sich Körpersymptome. Diese stellen nichts anderes dar, als Magnesiummangel (bzw. andere Nährstoffmängel).


Das ist auch ziemlich gut nachvollziehbar. Wofür ist denn Magnesium in unserem Körper gut? Wichtiger Bestandteil für die ordnungsgemäße Funktion unseres Nervensystems.Aha. Was für Symptome bringen Alkoholkonsum? Innere Unruhe, Schlafprobleme oder generelle Nervosität. -> Teufelskreis: Mensch erlebt ein schlimmes Ereignis (Trennung) -> Alkohohl um sich zu betäuben -> Magnesiumspeicher leeren sich -> Magnesiummangel verstärkt innere Unruhe und Angstzustände -> wird noch weniger mit der Problematik fertig -> Probleme wieder in Alkohol ertränken -> geht oft jahrelang so weiter -> Entzugskuren setzen meist auf psychologische Aspekte -> Nährstoffsituation wird nicht beachtet Magnesiummangel beheben, wäre hier eine sinnvolle und SIMPLE Maßnahme und die Heilungsrate von alkoholabhängigen Menschen würde einen großen Sprung machen.

Magnesium dient hier lediglich als Platzhalter um die Problematik zu verdeutlichen. Man könnte dies auch auf viele Medikamente beziehen, die ebenso Nährstoffe rauben. Bei Alkohol ist es also primär das Magnesium. Blutverdünner lehren die Vitamin K2 Speicher und fördern dadurch Knochenerkrankungen. Das Grundprinzip ist immer das Gleiche. Ich führe unnatürliche Substanzen zu mir, die nichts im Nahrungskreislauf verloren haben und benötige für dessen Abbau immer wieder Nährstoffe. Selbst die Mainstreampresse (Focus) haut ausnahmsweise mal eine intelligente Anmerkung raus:


Mittelwerte in der Bevölkerung richten sich nicht nach der optimalen Gesundheit! Also wenn der Arzt meint, die Werte sind im Normbereich, gleich mal auffüllen gehen! :D (Bald dazu mehr im Bluttest – Brief)Weniger intelligent ist dann aber die Schlussfolgerung des Focus: Zitat:  „Wer öfter Alkohol trinkt, sollte zusätzliches Magnesium einnehmen.“ Nein! Ich korrigiere: „Wer weniger Gift konsumiert, brauch auch weniger Gegengift einzunehmen.“


Abschließend lässt sich sagen: Alkohol ist und bleibt ein aggressives Zellgift, welches selbst in der geringsten Dosis in unserem Organismus Schäden verursacht. Im Gegensatz zur geläufigen Meinung ist auch der positive Effekt von mäßigen Mengen Alkohol mitnichten bewiesen, sondern lässt sich durch Fehler im Untersuchungsdesign oder Drittfaktoren wie das Sozialleben oder eine generell gesündere Lebensweise von Genusstrinkern erklären. Wenn dein Arzt dir sagt „jeden Tag ein Bierchen geht völlig in Ordnung“, existieren zwei Möglichkeiten. Entweder er weiß es tatsächlich nicht besser, da er Studien wie obige selbst niemals genauer untersucht hat. Oder er weiß es besser, ist sich aber darüber bewusst, dass keiner seiner Patienten völlig auf Alkohol verzichten wird und hofft durch diese abgeschwächte Aussage zumindest eine Reduktion des Konsums in Gang zu setzen.


Ich möchte dir jedoch nichts schönreden, sondern dir meine (nach Einbezug aller relevanten Faktoren wahrscheinlichste) Wahrheit liefern. Leider ist die Wahrheit in vielen Lebensbereichen meist äußerst unbequem, da man tatsächlich etwas an seinen Gewohnheiten ändern müsste, sobald man diese zu akzeptieren beginnt, statt nur über theoretische Zusammenhänge zu philosophieren. Daher versucht man sich seit Jahren, Alkohol durch völlig absurde Argumentationen schönzureden, statt seinen schädlichen Einfluss einfach einmal akzeptieren zu können. Alkohol ist nicht legal, weil er ungefährlicher als andere Drogen wäre. Er ist legal aus einem einzigen Grund: Tradition. Viele zurzeit in Deutschland illegale Drogen wie Cannabis oder sogar LSD erreichten in vielfältigen Untersuchungen nicht einmal ansatzweise das gesundheitlich schädliche Potenzial von Alkohol – oder von als normal angesehenen Nahrungsmitteln. Dies stellt keinen Aufruf zum Konsumieren von LSD oder Cannabis dar, die sicherlich bei unsachgemäßer Dosierung und schlechter Qualität ihre Gesundheitsrisiken bergen. Verdeutlicht werden soll an dieser Stelle nur die heuchlerische Doppelmoral unserer Gesellschaft in Bezug auf „Drogen“. Denn ob eine Substanz als legal oder illegal eingestuft wird, hängt bei weitem mehr von Tradition und wirtschaftlichen Interessen als deren gesundheitsschädlichem Potenzial ab. Es wäre daher anzuraten, sich stets zweimal zu überlegen, ob du mit dem Finger auf „bekiffte Hippies“ oder „Drogenopfer“ zeigst, während gerade das vierte Bier den Weg durch deinen Rachen findet. Was jede Person mit diesen Informationen letztlich anstellt, bleibt einzig ihr selbst überlassen. Begib dich jedoch nicht in die Opferrolle, weil es für dich angeblich unmöglich wäre, auf Alkohol zu verzichten. Du besitzt den freien Willen, „nein, danke!“ zu sagen. Es ist traurig genug, in der heutigen Zeit für die logische Entscheidung, seinen Körper nicht selbstständig vergiften zu wollen, Beleidigungen wie Langweiler, Freak oder Hippie an den Kopf geworfen zu bekommen. Die Unfähigkeit von Jugendlichen (und auch Erwachsenen), außer komatösem Saufen scheinbar keinerlei Alternativen der Freizeitgestaltung mehr zu kennen, liefert uns einen ehrlichen Spiegel für die Werte unserer Gesellschaft. Such dir ein paar Hobbys, verdammt! Finde deine Leidenschaft! Liebst du dich selbst? Dann konsumierst du keinen Alkohol.  Zu (alkoholfreiem) Bier habe ich diese Gedanken:  Weizenbier besteht aus: Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe und Gärungskohlensäure Man kann sagen es besteht aus einem Großteil fermentiertem Getreide, welches weitaus besser verdaulich ist als zum Beispiel herkömmliches Brot. Allerdings ist es weder aus biologischem Anbau, noch sind Vitamine monatelang „haltbar“. Genauso wenig finden sich kaum Mineralien darin, die für uns noch bioverfügbar sind. Denn Mineralien altern und verklumpen nach längerer Zeit in Getränken (denke an die Fruchtsäfte im Zuckerbrief).Biermischgetränke, welche Acesulfam K und Aspartam enthalten, sind weitaus schlimmer.

Wer es ernst meint und eine Alternative für Sekt sucht, beziehungsweise ein Getränk zum Anstoßen, der sollte mal nach Kombucha googeln.

„Wenn du nicht lernst, Entscheidungen zu treffen, trifft das Leben irgendwann die Entscheidungen für dich“ – Jordan Peterson



Die in diesem Brief getroffenen Aussagen dienen lediglich zur Informationsvermittlung und Inspiration, stellen jedoch ausdrücklich keinen medizinischen Rat dar und können solchen auch niemals ersetzen. Der Autor liefert nach bestem Wissen und Gewissen Informationen, die auf der ihm bekannten und im Literaturverzeichnis aufgeführten Quellen sowie jahrelanger persönlicher Erfahrung und fremden Erfahrungsberichten basieren. Für etwaige Risiken bei der Einnahme der vom Autor erwähnten Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungsmittel wird  jedoch keinerlei Haftung übernommen!  Sprechen Sie zwingend mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker, bevor Sie grundlegende Änderungen Ihrer Lebensweise vornehmen. Dies gilt insbesondere, wenn Sie unter chronischen Erkrankungen leiden und Medikamente einnehmen. Fehler und Irrtümer sind vorbehalten.

 
 
 

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